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Kultur

 

Kulturelle Höhepunkte

In Raddusch finden alljährlich (s. Termine) zahlreiche Feste statt, die von den Vereinen organisiert werden und zu einem großen Teil sorbisch/wendischen Ursprungs sind:

Hafenfest anlässlich der Saisoneröffnung
Der Heimatverein ist bei vielen Veranstaltungen dabei.
Der Trachtenball findet jährlich im November statt.
Die Jugend organisiert das Maifest und
die Feuerwehr richtet das Osterfeuer ...
sowie das Schützenfest aus.

Jährlich findet zum Winterende hin das traditionelle Zampern statt. Zuerst kommen die kleinsten Bürger Raddusch's, dann die Jugend und schließlich die Erwachsenen, in manchen Jahren auch noch Männer und "Weiber" getrennt.

Zu den alten Bräuchen gehören auch Stollereiten und Froschkarren, neuerdings auch das Hahnrupfen:

Beim Stollenreiten findet ein Wettreiten mit Pferden unterschiedlicher Klassen über ein abgeerntetes Getreidefeld statt. Die Siegerpferde werden mit einem Eichenlaubkranz geehrt. Früher war dieser Brauch oft Teil einer wendischen Hochzeitsfeier. Die ledigen Männer wetteiferten um einen großen Stollen (Kuchen), den der Sieger dann mit Blumen und Bändern geschmückt von den Mädchen des Ortes überreicht bekam. Später wurde das Stollenreiten in den wendischen Dörfern ein Erntebrauch, der erst in der jetzigen Zeit wieder auflebte. (Siegerliste; mehr zu Bräuchen in Raddusch, s.a. Siegerfoto von 1939)

Zunehmend mehr Bedeutung im kulturellen Leben der Gemeinde gewinnt die wiedererstandene  Slawenburg und die 2007 eröffnete Heimatstube.

Ein Schmuckstück ist das 2002 restaurierte ehemalige Transformatoren-Häuschen. Der Stromerzeuger envia überließ es für 1 DM der Gemeinde, die das markante Bauwerk unter Inanspruchnahme von Fördermitteln erneuern ließ.  

Durch eine Glastür kann man seit dem 10.10.03 Ausstellungsstücke zur Ortsgeschichte sehen.

Der Heimat- und Trachtenverein hat sich dieses Häuschens angenommen (s. Pressemitteilung)